ISG’s CEE Geschäftsführer über das Baugewerbe in Deutschland

Mit 25 Jahren Erfahrung in der deutschen Bauindustrie hat sich die ISG als einer der größten Generalunternehmer in Europa für den Bau und die Ausstattung von Büro- und Einzelhandelsflächen einen Namen gemacht. In diesem Interview erläutert Martin Wendsche, Geschäftsführer für Zentral- und Osteuropa, die aktuelle Marktsituation in Deutschland.

Wie schätzen Sie die aktuelle Marktsituation ein?

Die Immobilienmärkte entwickeln sich weiterhin positiv, was allen in der Branche zugutekommt und damit auch uns. Insgesamt ist die Investitionsbereitschaft im Immobiliensektor hoch. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Unternehmen die Bedeutung eines attraktiven Arbeitsumfeldes sowohl für die Effizienz der eigenen Abläufe, als auch für die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber bei der Mitarbeitergewinnung erkannt haben. Wir bei ISG verzeichnen eine wachsende Zahl an Anfragen von nationalen und internationalen Unternehmen, die auf der Suche nach einem Baupartner für ihr europäisches Immobilien-Portfolio sind, was ihnen dabei hilft die eigenen Prozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen.

Welche Schwerpunkte setzt ISG im Markt?

Für uns stehen die Themen zukunftsorientierte Arbeitsplatzkonzepte, die auch junge Arbeitnehmer anziehen, die Revitalisierung von Bestandsimmobilien in Stadtzentren als Alternative zu Neubauten sowie der Wachstum des Marktes für Rechenzentren im Mittelpunkt. In UK gehören wir bereits zu den führenden Anbietern von Rechenzentren, dies wollen wir auch in Kontinentaleuropa ausbauen.

Welche Bedeutung hat Innovation in Ihrer Branche?

Für uns geht es bei Innovation darum, ob und wie sich Bauprozesse effizienter gestalten lassen, um so die Planungs- und Kostensicherheit für alle Beteiligten zu erhöhen. Hier gibt es verschiedene Ansätze rund um die Themen Building Information Modelling (BIM). Insbesondere unsere britischen Kollegen haben hier eine umfassende Erfahrung, die wir nutzen und auf der wir weiter aufbauen.